Neues von Akami - dem Assistenzhund

Hier berichte ich regelmäßig von Akami und Deniz und die Fortschritte in der Ausbildung

Akami befindet sich seit Mai 2018 in der Ausbildung zu einem medizinischen Assistenzhund, genauer zu einem Anfallswarnhund mit Einflüssen aus dem Bereich „Lebenspraktische Fähigkeiten (LPF)“. Akamis Aufgabenfeld umfasst das Anzeigen von Krampfanfällen, das Betreuen während eines Anfalls und danach, er stützt mich beim Treppensteigen oder langem Stehen, öffnet Türen und Schubladen, hebt heruntergefallene Gegenstände auf, und holt im Notfall Medikamente und Hilfe. Da ich auf ihn angewiesen bin, begleitet er mich zum Beispiel auch in die Schule und zur Physiotherapie, darf mit zum Einkaufen oder auch ins Krankenhaus. Akamis Fähigkeit Anfälle im Vorfeld zu erkennen und anzuzeigen, ist angeboren und kann nicht antrainiert werden. Nur ca. einer von 1000 Hunden besitzt diese besondere Wahrnehmungsfähigkeit, die im Ernstfall nicht nur vor schweren Verletzungen bewahren, sondern auch lebensrettend sein kann. Akami ist ein unglaublich ausgeglichener Hund, der von Anfang an sehr viel Ruhe mitgebracht hat und der aber trotz seiner wichtigen Aufgaben seinen Spieltrieb nicht verliert, was bei Assistenzhunden leider häufig der Fall ist. Er ist leicht zu führen, kann aber auch selbstständig arbeiten und denken.

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